• Johannes von Dülcken (1560 - † Maart 1603 ) - Arzt - evangelisch-reformiert
• Johannes Dülcken (JAN Dülcken) (Geburt: in: Solingen - Taufe, 3 Juli 1591 Elverfeldt † 12 Februari 1655 Elverfeldt) - Wundarzt, Rektor
• Eberhard Dülcken ( ca 1633 - Elverfeldt - † 20 april 1699 - Berleburg) - Rektor - Pfarrer - Inspektor - Organist
Maria Magdalena Lehr (1647 – 1710). Zij trouwde in 1664 op ongeveer 17-jarige leeftijd met Eberhard


Gedichten op het huwelijk van Eberhard Dülcken
"Anno 1699, den 20t[e]n April H[err] Eberhard Dülcken
zu Berlenburg begraben Inspector __selbst".


Ludwig Christoph Scheffer: Der gelehrte Inspektor
Dies die Sturm und Drangperiode des Berleburger Pietismus. Ihr folgte eine andere Zeit, welche weniger schwärmerisch und gewalt- tätig das Feuer der Andacht im Herde der Ordnung zu bewahren bestrebt war. Wir meinen die Zeit, welche mit dem Inspektoraten Ludwig Christoph Scheffer im Jahre 1702 begann und nicht am wenigsten durch seinen Geist gekennzeichnet ist. Dieser Mann, welcher unsere Aufmerksamkeit nun zunächst in Anspruch nimmt, war der Sohn des Wittgensteiners Johann Ludwig Scheffer zu Marburg. Ehe er in Berleburg Inspektor wurde, hatte er sich [151] auf dem akademischen Paidagogium und der Universität seiner Vaterstadt eine gelehrte Bildung erworben, namentlich auf dem Gebiete der orientalischen Sprachwissenschaft. Ebendaselbst hatte er am 26. Mai 1702, kurz nach seiner Einführung in Berleburg mit Louise Susanne Miegin, des Herrn Johann Friedrich Mieg, gewesenen Professors zu Groningen 03 Tochter, Hochzeit gehalten. Und nun, äußerlich und innerlich gerüstet, trat er sein Amt an, das gewiß in jener Zeit nicht leicht war! Aber er verstand es, seinen Posten auszufüllen. Dank seiner mystischen Geistesrichtung genügte er den Ansprüchen, welche die hochgespannte Frömmigkeit der Gräfin an ihn stellte. Vor religiösen Extravaganzen bewahrte ihn seine wissenschaftliche Bildung. Dazu besaß er einen in hohem Maße praktischen Blick. Das beweist die Aufmerksamkeit, welche er von vornherein der religiösen Jugenderziehung zuwandte. So [152] schwierig es war, die hochgehenden Wogen der religiösen Aufregung zu besänftigen, so verheißungsvoll lockte die Arbeit an den Herzen der empfänglichen und begeisterungsfähigen Jugend, und ihr wandte er sich zu. Insonderheit führte er zur Erziehung eines herzlich empfundenen inneren der Konfirmation abschließenden Pfarrunterricht ein. Vor Ludwig Christoph Scheffer war allerdings eine schulmäßige und gottes- dienstliche Einwirkung auf die Jugend vorhanden, auch eine Vorstellung vor der Gemeinde, bevor der erste Abendmahlsgang stattfand, aber keine Konfirmation mit vorhergehendem Pfarrunterricht. Dieses eingeführt und versucht zu haben, ist ohne Zweifel ein Verdienst Ludwig Christoph Scheffers, wie das aus den Kirchenbüchern deutlich hervorgeht. Schon in dem dülkeschen Kirchenbuche ist der Taufeintragung sehr häufig von fremder Hand das spätere Datum [153] der Konfirmation hinzugefügt. Diese fremde Handschrift stammt von Inspektor Scheffer' 04 *, der auch von 1702 an besondere Konfirmandenregister zu führen begonnen hat. Aus beiden Eintragungen sehen wir mit Staunen, wie alt die Konfirmanden der damaligen Zeit gewesen. Es gab Konfirmanden, die 23 - sage und schreibe! dreiundzwanzig Jahre alt waren, andere, die 20, 18, 16 und sehr wenige die 14 Jahre zählten. Von 14 Konfirmanden des Jahres 1703 waren je einer neunzehn- und vierzehnjährig, 3 zählten achtzehn, 5 siebenzehn, 2 sechszehn, 2 fünfzehn Jahre. Die Vermutung liegt nahe, daß das hohe Alter seinen Grund in mangelnder intellektueller Reife hatte. Und das mag auch in einzelnen Fällen die Ursache gewesen sein, durchaus nicht in allen. Eine der wenigen, die mit 15 Jahren konfirmiert wurden, wurde deßhalb so früh konfirmiert, weil sie heiraten sollte, wogegen der älteste Sohn [154] des Inspektors bei der Konfirmation 18 Jahre, ein Sohn des verstorbenen Pfarrers Dülken 17 Jahre zählte.
Taufe Georg Ludwig: 13.04.1679 in Bad Berleburg
1704,
"Den 14 8br [Oktober] des Abends um 9 Uhr ist im Hauß ge-
taufft worden, Johann Daniel, Herrn Georg
Ludwig Dülckens, Söhnlein. Gevatter ist gewesen
Herr Luther Daniel Maul, Hospital-Meister.
Ist im Noth-Fall geschehen, dann das Kindlein
sehr schwach gewesen, wie die Amme sagte.
Sind des Tags vorher copuliret worden
zu Weissel.
Das Kind ist in der
Woch gestorben und
ohne Pomp be-
graben".
Auch der Erbgraf Ludwig Ferdinand war 18 Jahre alt, als er konfirmiert wurde, um unmittelbar darauf zur Universität zu gehen. Der mit seinen 5 jüngeren Geschwistern gleichzeitig kon- firmierte Graf Friedrich Carl, Sohn des apanagierten Grafen Ludwig Franz, zählte gar 24 Jahre. Mithin war es Ernst und Gewissenhaftigkeit, welche das Alter bei der Konfirmation so hi- nauf schraubten. Wir bemerken das nicht ohne Bewunderung. Das war doch noch eine Kirche, die Selbstachtung vor sich hatte und eine heilige Sache mit heiligem Ernst behandelte. Man muß dem späteren Berleburger Pfarrer Kneip recht geben, wenn er im Blick auf diese Berleburger Praxis auf dem Titelblatt des Kirchenbuchs bemerkt: „Kinder christlicher Eltern können wohl als Kinder getauft werden, aber [155] konfirmiert sollten sie nicht werden, bis sie als Jünglinge und
…………………..Van de 14 vormelingen van het jaar 1703 waren er één negentien en één veertien jaar oud, drie waren achttien, vijf waren zeventien, twee waren zestien en twee waren vijftien jaar oud. Het ligt voor de hand dat de hoge leeftijd te wijten was aan een gebrek aan intellectuele rijpheid. En dat mag in individuele gevallen ook de oorzaak zijn geweest, maar zeker niet in alle gevallen. Een van de weinigen die op 15-jarige leeftijd werd bevestigd, werd zo vroeg bevestigd omdat ze zou trouwen, terwijl de oudste zoon [154] van de inspecteur bij de bevestiging 18 jaar oud was en een zoon van de overleden dominee Dülken 17 jaar. Ook de erfgraaf Ludwig Ferdinand was 18 jaar oud toen hij werd bevestigd, om direct daarna naar de universiteit te gaan. Graaf Friedrich Carl, zoon van de apanagierte graaf Ludwig Franz, die tegelijk met zijn vijf jongere broers en zussen werd bevestigd, was zelfs 24 jaar oud. Het waren dus ernst en gewetensvolheid die de leeftijd bij de bevestiging zo hoog opdreven. We merken dat niet zonder bewondering op.
Georg Ludwig Dülcken
Taufe: 13.04.1679 in Bad Berleburg
Relaties
WESEL 1704

een scan van de doop van Johann Daniel, (*) 14 okt 1704 Sankt Goar
Met dank aan mevrouw Nagel. Moderator Archion Forum


Sind des Tags vorher copuliret worden zu Weissel.
They were married the day before.
1704,
"Den 14 8br [Oktober] des Abends um 9 Uhr ist im Hauß ge-
taufft worden, Johann Daniel, Herrn Georg
Ludwig Dülckens, Söhnlein. Gevatter ist gewesen
Herr Luther Daniel Maul, Hospital-Meister.
Ist im Noth-Fall geschehen, dann das Kindlein
sehr schwach gewesen, wie die Amme sagte.
Sind des Tags vorher copuliret worden
zu Weissel.
Das Kind ist in der
Woch gestorben und
ohne Pomp be-
graben".
Die erste Ehe und der erste Johann Daniel
Der Taufeintrag vom 14. Oktober 1704 berichtet, dass Georg Ludwig Dülcken und seine Ehefrau am Vortag in Weisel bei St. Goar geheiratet hatten.
Am Tag nach der Hochzeit wurde ihr erster Sohn Johann Daniel geboren. Wegen seines kritischen Gesundheitszustandes wurde er sofort notgetauft.
Der Eintrag endet mit den Worten:
Das Kind ist in der Woch gestorben und ohne Pomp begraben.
Damit steht fest, dass bereits im Oktober 1704 ein erster Sohn namens Johann Daniel Dülcken geboren wurde, der nur wenige Tage lebte.
Die ersten Tage der Ehe von Georg Ludwig und Johanna Margareta wurden somit vom Tod ihres erstgeborenen Kindes überschattet.
Der spätere Cembalobauer
Am 21. April 1706 wurde in Wingeshausen ein weiterer Sohn geboren und wiederum Johann Daniel genannt.
Die Wiederverwendung des Namens eines verstorbenen Kindes entsprach der damaligen Praxis und erklärt die Herkunft des Namens des späteren Cembalobauers.
Die Identifizierung seiner Mutter
Ein wichtiger Hinweis findet sich im Taufregister von Maastricht.
Am 22. Januar 1736 erscheint bei der Taufe von Joanna Magdalena Dülcken eine „Frau Margaretha Johanna Dülcken“ als Patin. Da sich zu dieser Zeit mehrere Mitglieder der Familien Dülcken und Knöpffel in Maastricht aufhielten, spricht der familiäre Zusammenhang dafür, dass es sich um die Ehefrau Georg Ludwig Dülckens handelt.
Damit kann die Mutter Johann Daniel Dülckens mit hoher Wahrscheinlichkeit als Johanna Margareta Dülcken identifiziert werden.
Ihr Geburtsname bleibt bislang unbekannt.

| Eerste huwelijk Georg Ludwig Dülcken X Margarete (Geboren 1684 - † ??) • Is doopgetuige, vermeld als Johanna Margaretha DÜLCKIN, bij Johan Jacob, (*) 8 jan 1730 Bad Berleburg, zoon van Christian Kauffmann en Maria Justina. Johanna Margareta Dülcken (born 1684 – † ??) = Johanna Margareta Schramm |


Das Kind ist in der
Woch gestorben und
ohne Pomp be-
graben".

een scan van de bladzijde van het huwelijksboek van Weisel met het "gat" van 1689 tot 1710.


| Eerste huwelijk Georg Ludwig Dülcken X Margarete (Eberhardi ?? Geboren 1684 - † ??) • Is doopgetuige, vermeld als Johanna Margaretha DÜLCKIN, bij Johan Jacob, (*) 8 jan 1730 Bad Berleburg, zoon van Christian Kauffmann en Maria Justina. |

- Tweede huwelijk in 1737, Berleburg, met Anna Catharina Musculus - 8 mei 1737 one Proklamation, im Schloß getraut.

"Anno 1737
Den 8t[en] Maji sind zufolge herrsch[aftlicher] g[nädi]gster Dispensation ohne
Proclamation alhier im Schloss copulirt worden:
H[err] Görg Ludwig Dülcken Witt=
wer und Pfarrer zum Winges=
haussen, und
J[un]gfer Anna Catharina Musculus,
weijl[and] H[errn] Johannes Musculus,
gewessenen hochfürstl[ichen] Hessischen
Ambts-Schultheissen zu Wetter
im Oberfürstenthum Marburg,
hinterlassene eheliche Tochter".
Transcriptie: met dank aan Ivo de Bruin en Sándor Krause


†
Compleet
Foto & transcriptie Dr. Johannes Burkardt
„Herr Görg Ludwig Dülcken, bisheriger Pfarrer zu Wingeshausen, ist d[en]
21t[en] Augusti verstorben und d[en] 24t[en] ej[us]d[em] 1752 daselbst in die Kirch
begraben worden, nachdem er von 1705 an daselbst gestanden.“
INSPECTIE ORGEL HEINSBERG 1724
In oktober 1724 werden pastoor Georg Ludwig Dülcken uit Wingeshausen en organist Johann Conrad Diehl uit Netphen naar Heinsberg geroepen om het orgel te inspecteren en de gebreken vast te stellen.


Terwijl Carl Wilhelm Dülcken zijn hele leven in Berleburg woonde en daar in 1756 overleed, ging zijn broer Johann Daniel in 1734 naar Maastricht en in 1737/1738 naar Antwerpen.
In een enquête van het superintendentuur 1823 geeft de pastoor van Wingeshausen aan dat er een orgel met 1 klavier en pedaal met 14 registers aanwezig is. Hij schrijft hierover:
"Eberhard Dülken, de hier overleden pastoor, zou in 1733 de pijpen hebben gegoten en een bouwer genaamd Schulze uit Becker-Haus zou het timmerwerk hebben verricht. Het orgel verkeert nu in slechte staat en heeft een ingrijpende reparatie nodig. Het is tot nu toe gerepareerd door verschillende orgelbouwers, wier namen echter niet meer bekend zijn, en het geld is bij gebrek aan fondsen door de inwoners ingezameld." * (Eberhard Dülken was al overleden in 1699 dus de pastoor bedoelde George Ludwig Dülcken)

1823 - Eberhard Dülken, dahier verstorbener Pfarrer, soll im Jahr 1733 die Pfeifen gegossen…..
Orgel fotograaf Albert Ludorff 1894 - rekening foto Dr Johannes Burkhardt
Complete
-1823: Auf eine Umfrage der Superintendentur hin gibt der Wingeshäuser Pfarrer an, es sei eine Orgel mit 1 „Claviatur“ und Pedal mit 14 Registern vorhanden. Dazu schreibt er:
„Eberhard Dülken, dahier verstorbener Pfarrer, soll im Jahr 1733 die Pfeifen gegossen, und ein Bauer namens Schulze aus Becker-Haus von hier die Schreinerarbeit verfertiget haben. Sie ist jetzt in einem schlechten Zustande, und bedarf einer bedeutenden Reparatur. Von mehreren Orgelbauern, deren Namen aber nicht mehr bekannt sind, wurde sie bisher reparirt, und das Geld, aus Mangel an Fonds, von den Einwohnern erhoben.“ (Archiv des Ev. Kirchenkreises Wittgenstein, Generalakten der Superintendentur 143).
transcriptie Dr. Johannes Burkardt
Dülcken, Eberhardus 1655/56 N°92
Dülcken, Godescalcus 1653 N°33
Dülcken, Johannes Godeschalcus Henricus 1715/16 N°8
Dulckenius, Henricus1660/61 N°51
Dulckens / Variante von: Dülckens, Laurentius1700/01 N°10
Dülckens, Laurentius1700/01 N°10
Dülken, von / Variante von: Dülcken, Godescalcus 1653 N°33
Dulkenius / Variante von: Dulckenius, Henricus1660/61 N°51
Foundation Musick's Monument